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Der Anfang März 2010. Ein Monat der meine Freizeitgestaltung grundlegend verändern sollte ! (Zumindest bis März 2011!) Kurz mal geboten, und schon war die GPZ600R meins! Für 384€ war mir schon klar das ich einiges tun muß. Wie viel Arbeit ich tatsächlich investieren musste konnte ich nicht vorhersehen. Das ist vielleicht sogar gut so. Hätte ich es doch noch gewußt, ich glaube da hätte ich die Maschine aus Iserlohn erst gar nicht mal abgeholt. Nun ja, da stand sie, in meine Garage. Traurig und rostig. Tropfend und Startunwillig. Grau und müde!  Zuerst muß also eine Bestandsaufnahme durchgeführt werden. So machen es doch die Profis oder nicht? Ja, na dann so will ich auch vorgehen dachte ich mir. Also, Stift und Zettel schnell geholt, Werkzeug klar gemacht und dann ging es los.
Mängelliste << Hier die komplette Mängelliste bze Bestandsaufnahme bis heute.
So. Da haben wir es. Mal was kaputt, mal was dreckig, mal was verschlissen. Ist doch normal oder, also ran an die Bouletten! Als erstes habe ich die GPZ nackig gemacht. Verkleidung komplett runter. Kümmern wollt ich mich damit zum Schluß. Für das Jahr 2010 sollte die Maschine nur soweit Technisch in Ordnung sein. Schön sollte sie nicht sein, zumindest noch nicht. Fahren wollen wir, also das nötigste machen. Klar, die Maschine sprang nicht an. Vergaser dicht ? Falschluft ? Zündkerzen ? Ich hatte keine Ahnung. Irgendwo muß ich doch anfangen also gab es ein Service. Vergaser wurde weg geschickt an der Moppedsammler (Vielen Dank Stefan, ich bin mir sicher das dein Arbeit mir zum Schluß mehrerer Tausende KM ermöglicht hat :) ) Dann kamen neue Zündkerzen - Die hier waren fertig!  Dazu gab es 3.5 Liter neues Öl + Filter und diverse Kleinteile. Unerläßlich ist ein Werkstatt Handbuch. Meine Wahl blieb auf das englischsprachiges Haynes Manual. Dann machte ich mich an die Verkleidung ran. Haftgrund war schon gegeben, und zwar ALLES in Haftgrund. In meine Halle fand ich noch ein paar Dosen Novaschwarz Metallic (Opel Farbcode Z266) und schon wurde das als Farbe ausgesucht. Die Frontverkleidung war aber sehr beschädigt und ich hatte vor bald diese zu ersetzten, deswegen kam dort nur billigeren Rallye Matt zum Einsatz. 
Der Rahmen, Bremsschutzschläuche, sämtliche Schrauben, Bremsscheiben litten unter Rostbefall! Der Rahmen wurde notdurftig entrostet und mit Klarlack versiegelt. Sonstige Roststellen sind etweder erneuert oder komplett gegen Rost behandelt und anschliessend neu lackiert worden. Der Rahmen musste warten. Da ich den Rahmen schwarz haben wollte, ist das wohl etwas für die Wintermonate (und genau so ist es später gekommen)

Und so fing der zusammenbau allerlei Teile an!

Als der Vergaser wieder zurück kam, wurde er sofort eingebaut. Der einbau gestalltet sich schwierig für Vergassereinbaujungfrauen ! Nachdem die Gaszüge eingehängt waren, die Ansaugstützen fest angezogen und die Verbindungsgummies zwischen Vergasser und Lufilterkasten an irhem Platz waren, war der Keihin Vergasser wieder zu Hause ! Starten wollte sie trotzdem nicht. Schnell alle Digital Bilder von voherigen Zustand mit der Werkstatt Handbuch abgleichen. Vielleicht habe ich was vergessen oder verwechselt worden. Schnell war schon mal ein Verkabelungsfehler gefunden. Eine falsch angeschlossene Spule. Nachdem ich das richtigrum verkabelt bzw angeschlossen hatte, sprang sie sofort an! Schnell den Leerlauf regeln auf angenehme 1050 U/min und schon waren wir startbereit. Der Tüv Termin kam mir plötzlich doch noch möglich vor. Also weiter gings .....
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